Artists
George Condo

American, b. 1957

George Condos Werk wird von einer Reihe von Figuren bevölkert, die sich mit ihren wulstigen Augen, dicken Wangen, wuchernden Gliedmaßen und hässlichen Über- und Unterbissen als eine eigene Spezies auszeichnen. Unter Rückgriff auf sehr unterschiedliche Malpraktiken – wie Pablo Picasso, Diego Velázquez, Henri Matisse und Cy Twombly – absorbiert Condo ein breites Spektrum an kunsthistorischen Quellen, schafft aber gleichzeitig eine eigene Bildsprache, die das Makabre, das die sich mit dem Makabren, dem Karnevalesken und dem Abjekten auseinandersetzt. Seinen surrealistischen Stil bezeichnet er als “psychologischen Kubismus”, der “unsere eigenen Unvollkommenheiten – die privaten, abseitigen oder ungesehenen Aspekte des Menschen – ausnutzt, die oft zu den schönsten Momenten der Malerei führen.” Selbst Condos abstrakteste Werke wie Internal Space (2005) mit seinem undurchdringlichen geometrischen Gerüst aus Formen, die vom Zentrum des Bildes ausgehen, erforschen die äußersten Extreme der menschlichen Psyche.